Montag, 21. Oktober 2013

Deutsches Bildungssystem

Schulfächer sind alle gleich auf den 3 deutschen Schultypen. Doch die Leistung der Schüler muss etwas höher auf dem Gymnasium sein, während sie auf der Realschule bzw. Hauptschule niedriger sein kann.

Weder Realschule noch Hauptschule haben Abitur.
Prinzipiell können nur Gymnasiasten eine Stelle an deutschen Universitaten beantragen, denn der Zugang zum Studium führt ausschliesslich durch ein bestandenes Abitur.

Bei der Abiturevaluierung zählen nur die 2 letzten Klassen des Gymnasiums und selbstverständlich die Abiturnoten.

Schüler von allen 3 Schultypen (Realschule, Hauptschule, Gymnasium) sind dazu berechtigt in eine Fachholschule zu gehen, wenn sie wünschen einen Beruf zu erlernen.

Berufsoberschulen, Berufsfachschulen und Fachoberschulen sind alle auf gleichem Niveau der Berufsausbildung. Sie unterscheiden sich nur darin, je nachdem manche Kurse von einer und andere von anderen Instituitionen angeboten werden.

Die Jugendlichen, die es vorhaben eine Berufausbildung zu bekommen, gehen auf die Berufsfachschule und beantragen eine Alzubildendesstelle in einem Betrieb. Doch Gymnasiasten haben den Vorzug, denn diese verfügen über eine höhere Schulbildung.
Hochschulen und Universitäten stehen auf der gleichen Studienebene.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Hochschultypen


Die deutsche Hochschullandschaft ist breit gefächert. Die Studierenden haben die Wahl zwischen einem wissenschaftlich geprägten Studium an der Universität oder einer praxisorientierten Ausbildung an den Fachhochschulen. Außerdem gibt es spezielle pädagogische, kirchliche und künstlerische Hochschulen.

Lesen Sie:

Religion 


Die meisten Deutschen gehören dem christlichen Glauben an. Dabei sind jeweils 30 Prozent der Deutschen katholisch oder evangelisch getauft. Rund 200.000 Juden leben in Deutschland sowie 3,5 Millionen Muslime. Im Prinzip leben die unterschiedlichen Religionen friedlich miteinander. Streitereien - auch vor Gericht - gibt es immer wieder um religiöse Symbole. So gibt es in vielen Bundesländern an öffentlichen Schulen ein Kopftuchverbot. Auch Kreuze dürfen nicht überall in den Klassenräumen hängen.


jeweils = para um e para outro, respectivamente, igualmente
taufen = batizar
die Muslime = muçulmanos
unterschiedlichen/unterschiedlich  = várias, diferentes
friedlich = pacificamente
das Gericht = juízo, tribunal, justiça
Streitereien = brigas, desentendimentos
Kopftuchverbot = proibição de usar véu

Reisewege und Verkehr


Deutschland verfügt über ein gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz, so dass alle Orte bequem mit dem Auto zu erreichen sind. 
Busse und Bahnen sind pünktlich und zuverlässig, fahren aber nicht die ganze Nacht durch. Taxis sind in Deutschland recht teuer.
Die Züge der Deutschen Bahn und anderer kleiner Unternehmen verkehren in ganz Deutschland und bieten je nach Strecke günstige Sondertarife.
Die Deutsche Bahn mit ihren ICE-Zügen bietet oft die schnellste Verbindung innerhalb Deutschlands. Deshalb lohnen sich innerdeutsche Flüge nur bei längeren Strecken. Deutschland hat rund 40 Verkehrs-Flughäfen, wobei der Frankfurter Flughafen der größte deutsche und der drittgrößte Flughafen Europas ist.

verfügen über = dispor (de alguma coisa)
bequem = comôdo, confortável, fácil
zuverlässig = seguro, de confiança
das Unternehmen = empresa
verkehren = circular, trafegar
die Strecke = distância, espaço, linha
günstig = favorável, propício
die Verbindung = união, ligação
innerhalb = (por) dentro
sich lohnen  =  valer a pena

Etikette


Dass die Deutschen es pünktlich mögen, ist nicht nur ein Vorurteil. Nur bei Partys, da darf man ruhig etwas später kommen.  Außerdem gelten die Deutschen eher als distanziert und nicht so locker. Das macht sich auch in der Sprache bemerkbar.
Küsschen zur Begrüßung sind nur unter Freunden üblich. Auf der anderen Seite verbeugt man sich nicht, sondern gibt sich stattdessen die Hand.

das Vorurteil = preconceito
locker = relaxado, pouco sério
bemerkbar = perceptível
üblich = normal, habitual
sich verbeugen = incliner-se, abaixar a cabeça

Gleichberechtigung

In Deutschland sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Das bedeutet zum Beispiel, dass Frauen ebenso wie Männer das Wahlrecht besitzten. Außerdem dürfen Frauen im Beruf nicht benachteiligt werden. In allen großen Betrieben und Universitäten gibt es sogenannte Gleichstellungsbeauftragte, die unter anderem dafür sorgen, dass Frauen bei Stellenausschreibungen nicht benachteiligt werden. Manche Betriebe richten sogar Frauenquoten ein. Auf den Stellenausschreibungen ist dann oft zu lesen: "Frauen und Behinderte mit gleicher Qualifikation werden bevorzugt." Außerdem darf auch niemand wegen seiner Religionszugehörigkeit benachteiligt werden.

die Gleichberechtigung = igualdade de direitos
das Wahlrecht = direito de voto
benachteiligen = prejudicar
der Betrieb = estabelecimento, empresa, fábrica
die Gleichstellung = paridade; equiparação
der Beauftragte = encarregado
die Stelle = lugar, vaga
die Ausschreibung = concurso público
der Behinderte = incapacitado, deficiente
bevorzugt = privilegiado

Lebenshaltungskosten



Laut Statistik brauchen Studierende rund 700 Euro im Monat. Die Lebenshaltungskosten sind in Deutschland recht hoch, deshalb sollte man sich nach möglichen billigen Wohnunterkünften umsehen. Am billigsten wohnt man in einer Wohngemeinschaft oder im Studentenwohnheim, das über die Studentenwerke der Universitäten betrieben wird. In Museen und anderen kulturellen Einrichtungen haben Studierende meist verbilligten Eintritt. Mit einem Studentenausweis kann man auch auf Reisen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln Geld sparen.

die Lebenshaltungskosten = custo de vida
die Unterkunft = alojamento, hospedagem
sich umsehen nach et. (Dat.) = olhar à procura de; procurar
die Einrichtung = organização, instituição
das Verkehrsmittel = meio de transporte